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Aktuelle Meldungen
  • 12.09.2018 - Akademie für Gefahrenabwehr
    Seminar „Bewältigung von Terror- und Amoklagen – Strategien der Zusammenarbeit für Einsatzkräfte“ an der Akademie für Gefahrenabwehr
    Seminar Akademie für Gefahrenabwehr
    (v.l.n.r.): Thomas Fink, Leiter der Akademie für Gefahrenabwehr, Christoph Slaby, Leiter des Fachbereichs Einsatztaktik und Bauwesen an der LFS, Jürgen Renz, Hochschule für Polizei Baden-Württemberg, Dr. Jörg Schmidt, Leiter des Arbeitskreises Rettungsdienst der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland (AGBF Bund), Frank Hoedt, Stab Rettungsdienst, Berliner Feuerwehr


    Die Terroranschläge in Paris und Berlin vor wenigen Jahren haben eines deutlich gezeigt: Der Terrorismus ist auch in Europa zur Realität geworden und eine besondere Auseinandersetzung mit der Thematik „lebensbedrohliche Einsatzlagen“ im Bevölkerungsschutz notwendiger denn je.

    Die Akademie für Gefahrenabwehr hat daher das Thema in einem Seminar aufgegriffen und die Kreisbrandmeister sowie Führungskräfte der Hilfsorganisationen und des THWs an die Landesfeuerwehrschule eingeladen.

    Die 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich über Strategien und Handlungsempfehlungen in lebensbedrohlichen Einsatzlagen und erhielten Einblicke in die Taktische Notfallmedizin.

    Frank Hoedt von der Berliner Feuerwehr, der beim Terroranschlag am Breitscheidplatz in Berlin vor Ort war, berichtete von seinen Erfahrungen. „Kein Einsatzleiter kann die persönlichen Empfindungen und Reaktionen der Kollegen bei einem solchen Szenario im Vorfeld genau einschätzen und einplanen,“ so Hoedt.

    Ein Vertreter des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei des Landes Baden-Württemberg gab einen Einblick in die Arbeit des Fachbereichs Einsatzmedizin des SEK. Er betonte, dass das SEK in der Lage sei, die zu erwartenden, typischen Verletzungen vor Ort im Gefahrenbereich erstzuversorgen. Denn es müsse damit gerechnet werden, dass Opfern aufgrund der anhaltenden Gefahrenlage über einen längeren Zeitraum keine Hilfe der zivilen Rettungsdienste ermöglicht werden könne.

    Wie wichtig daher eine koordinierte Zusammenarbeit der Einsatzkräfte vor Ort ist, betonten Christoph Slaby, Leiter des Fachbereichs Einsatztaktik und Bauwesen an der Landesfeuerwehrschule und Jürgen Renz von der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg. Beide machten deutlich, dass sich die ver­schiedenen Kräften der nichtpolizeilichen und polizeilichen Gefahrenabwehr in lebensbedrohlichen Einsatzlagen kontinuierlich untereinander abstimmen sollten. Kennnisse über die Struktur und Arbeitsweise nicht nur der eigenen, sondern auch der anderen Organisationen seien für einen gelingenden Einsatz unabdingbar.

    Dr. Jörg Schmidt, Leiter des Arbeitskreises Rettungsdienst der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland (AGBF Bund), stellte in seinem Vortrag Empfehlungen für Einsatzkräfte bei Bedrohungs- und großen Polizeilagen vor.

    Auf Grund der Nachfrage plant die Akademie für Gefahrenabwehr die Veranstaltung erneut anzubieten. Der Termin wird auf der Homepage der Landesfeuerwehrschule bekanntgegeben.

    Umfassende Informationen zu kommenden Veranstaltungen, Seminaren und Ansprechpartnern der Landesfeuerwehrschule und der Akademie für Gefahrenabwehr sind zu finden unter:
    AKADEMIE / Fortbildungen und Veranstaltungen

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