Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: LFS-BW »Fachthemen »Einsatztaktik/-führung »Löscheinsatz »Verwendung von Hohlstrahlrohren in elektrischen Anlagen
Löscheinsatz

Verwendung von Hohlstrahlrohren in elektrischen Anlagen

Der Bundesverband der Unfallkassen hat zur Frage der Verwendung von Hohlstrahlrohren im Bereich elektrischer Anlagen Hinweise gegeben. Der wesentliche Inhalt ist nachfolgend wiedergegeben. Um Beachtung wird gebeten:
"In DIN VDE 0132 „Brandbekämpfung im Bereich elektrischer Anlagen“ sind die Mindestabstände für genormte Strahlrohre im Bereich von Niederspannungs- und Hochspannungsanlagen geregelt. Diese Mindestabstände gelten auch für nicht genormte Strahlrohre, für die mindestens gleich hohe elektrische Sicherheit wie nach DIN 14365-2 „Mehrzweckstrahlrohre PN 16; Anforderungen, Prüfungen“ nachgewiesen wurde. Liegt dieser Nachweis nicht vor, dürfen Strahlrohre nur in spannungsfreien elektrischen Anlagen eingesetzt werden. Alle nicht genormten Strahlrohre, die vor dem Erscheinen der DIN 14367 „Hohlstrahlrohre PN 16“ beschafft wurden, dürfen bei der Brandbekämpfung grundsätzlich nur dann benutzt werden, wenn die elektrische Anlage freigeschaltet ist.
Sollen diese Strahlrohre in spannungsführenden elektrischen Anlagen eingesetzt werden, müssen die Hersteller der Strahlrohre den Nachweis der Verwendbarkeit führen.
Es wird allen Anwendern nicht genormter Strahlrohre und von Hohlstrahlrohren nach DIN 14367 empfohlen, soweit keine Angaben des Herstellers zur Brandbekämpfung im Bereich elektrischer Anlagen vorliegen, sich mit dem Hersteller/Lieferant in Verbindung zu setzen.
Ansonsten dürfen diese Strahlrohre nur in spannungsfreien elektrischen Anlagen eingesetzt werden."