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1. Fachtag PSNV Baden-Württemberg 2024 an der LFS

Zum 1. Fachtag PSNV Baden-Württemberg 2024 haben sich über 250 Vertreterinnen und Vertreter der Psychosoziale Notfallversorgung(PSNV) aus ganz Baden-Württemberg an der LFS getroffen.

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Fachtag PSNV
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Über 250 Vertreter der Psychosoziale Notfallversorgung(PSNV) aus ganz Baden-Württemberg haben sich jetzt zum 1. Fachtag PSNV Baden-Württemberg 2024 an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg (LFS) getroffen. „Mit dieser Veranstaltung bieten wir allen Einsatzkräfte der PSNV in Baden-Württemberg erstmals die Möglichkeit, sich kennenzulernen, sich auszutauschen und ihr Wissen zu erweitern“, betonte LFS-Schulleiter Frieder Lieb. „Wir sind stolz darauf, dass sich an die Landeszentralstelle PSNV des Landes Baden-Württemberg an der LFS befindet“, so Lieb weiter. Hier würde konzeptionelle Arbeit geleistet, die Zusammenarbeit auf Bundesebene koordiniert und Beratungen - sowohl der Führungskräfte der PSNV und Hilfsorganisationen, als auch behördenübergreifend angeboten.

Im Mittelpunkt der Premierenveranstaltung standen Expertenvorträge und der fachliche Austausch. Dr. Sven Mautner, Arzt für Anästhesie & Intensivmedizin und Diplom-Theologe, informierte über das Thema „Selbstfürsorge für Einsatzkräfte“ und erläuterte dabei Möglichkeiten, belastende Ereignisse während und nach Einsätzen zu bewältigen. Die „Zusammenarbeit der PSNV mit der Polizei“ erläuterten Wolfgang Ams und Klaus Heidemann. Die Vertreter aus dem Polizeipräsidium Karlsruhe zeigten anhand von regionalen Beispielen auf, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit gelingen kann.

Unter dem Motto „PSNV goes future“ gingen die Leiterin der Abteilung 6 des Innenministeriums, Karin Scheiffele, Ralf Oberfell (Johanniter-Unfall-Hilfe), Pascal Koffer (DRK Landesverband Baden) und Edwin Müller (Landesfeuerwehrseelsorger) auf die Entwicklung der PSNV und das Zusammenspiel der einzelnen Akteure ein. Außerdem beantworteten die Diskussionsteilnehmer Fragen aus dem Plenum. Geleitet wurde diese Runde von der SWR-Journalistin Gigi Deppe.

„Mit dem Wandel der Feuerwehrausbildung rückte zunehmend der Mensch in den Mittelpunkt der inhaltlichen Ausgestaltung der Ausbildungsangebote. Diese Entwicklung bereitete den Boden auch für die Aufgabenstellungen der Psychosoziale Notfallversorgung – sowohl für die von einem Schadenfall betroffenen Menschen wie auch für die in einem solchen Fall beteiligten Einsatzkräfte – also die beiden Zweige PSNV B und PSNV E. Heute können wir in Baden-Württemberg alle gemeinsam darauf stolz sein, dass PSNV-Kräfte flächendeckend zur Verfügung stehen. Die Wichtigkeit dieser Aufgabenstellung zeigt sich auch in der festen Verankerung auf Landesebene – worüber wir sehr froh sind und sowie auch über die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Innenministerium“, erklärte LFS-Schulleiter Lieb.

„Die Psychosoziale Notfallversorgung in Baden-Württemberg gehört zu unserer Bevölkerungsschutzfamilie und ist ein fester Bestandteil, wenn es um die Versorgung der Bevölkerung in Extremsituationen geht. Sie ist sowohl in regionalen Strukturen, als auch bei großen Ereignissen eine wichtige Ressource“, sagte die Leiterin der Abteilung 6 des Innenministeriums, Karin Scheiffele. „Mit Blick in die Zukunft sehen wir auf Landesebene weiterhin alle Hilfsorganisationen und Einrichtungen, die Feuerwehren und die Kirchen an einem Tisch, um gemeinsam und interdisziplinär über konstruktive und tragfähige Konzeptionen zu beraten – immer mit Blick auf die Arbeit an der Basis“, so Scheiffele weiter.

Dieser fachliche Austausch wird federführend koordiniert von der Landeszentralstelle PSNV. Deren Aufgabe ist es, die einzelnen PSNV-Systeme auch auf regionaler Ebene optimal zu unterstützen. „Uns ist eine gemeinsame und interdisziplinäre Zusammenarbeit auf Augenhöhe wichtig, so wie die Zusammenarbeit und der Austausch auch in anderen Bereichen der Feuerwehrarbeit z.B. mit anderen Hilfsorganisationen und der Polizei schon lange üblich ist“, betonte die Leiterin der Landeszentralstelle PSNV Yvonne Künstle.

 

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