Lesezeit:
Gewässerschau am Neckar bei Rottenburg
Lesezeit:
Ein zuverlässiger Hochwasserschutz erfordert eine regelmäßige Überprüfung. Nur so können mögliche Problem- oder Gefahrenstellen in und am Neckar frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Der beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Landesbetrieb Gewässer führt am 22. Januar 2026 zusammen mit dem Landratsamt Tübingen im Stadtgebiet Rottenburg am Neckar eine Gewässerschau durch.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs Gewässer werden an diesem Tag das Neckarufer vom Freibad bis zum Industriegebiet begehen. Sie dokumentieren und veranlassen die Beseitigung möglicher Gefahrenquellen wie Ablagerungen von Holz, Kompost oder anderem losen Material, das bei Hochwasser mitgerissen werden könnte. Daneben liegt ihr Fokus auch auf wassergefährdenden Stoffen, welche die ökologische Funktion des Neckars beeinträchtigen könnten. Außerdem werden mögliche Anlagen erfasst, die im Überschwemmungsgebiet illegal errichtet wurden.
Zur ordnungsgemäßen Durchführung kann es notwendig sein, Privatgrundstücke zu betreten. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Anwohnerschaft bzw. Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis.
Hintergrundinformationen:
Der Landesbetrieb Gewässer ist als Träger der Unterhaltungslast gesetzlich dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau am Neckar durchzuführen (§ 32 Abs. 6 Wassergesetz Baden-Württemberg).
Gemäß § 101 Wasserhaushaltsgesetz ist der Träger der Unterhaltungslast auch dazu berechtigt, Grundstücke am Gewässer sowie Anlagen am Gewässer zu betreten.
Ansprechperson beim Regierungspräsidium Tübingen für die Gewässerschau in Rottenburg ist Bianca Rebmann, Telefon: 07071 757-1431, E-Mail: bianca.rebmann@rpt.bwl.de.