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Aktuelle Meldungen
  • 17.10.2018 - Akademie für Gefahrenabwehr
    Seminar zum Thema „Sicherheit auf Einsatzfahrten“

    Jörg Hartmann erläutert den Fahrsimulator     Ein Seminarteilnehmer im Fahrsimulator
    Jörg Hartmann erläutert den Fahrsimulator     Ein Seminarteilnehmer im Fahrsimulator

    Bei Bränden, Verkehrsunfällen oder anderen Schadensereignissen zählt oft jede Minute und die Feuerwehr muss nach Alarmierung so schnell wie möglich am Ort des Geschehens sein. Solche Einsatzfahrten sind riskant. Was kann man tun, um das Unfallrisiko zu verringern? Welche präventiven Maßnahmen und Strategien für Einsatzkräfte gibt es und welche Möglichkeiten bieten Fahrtrainings? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich die Akademie für Gefahrenabwehr in einem Seminar zum Thema „Sicherheit auf Einsatzfahrten“ beschäftigt.

    Bei den unterschiedlichsten Einsätzen müssen die Helfer nicht nur schnell zum Ziel kommen, sondern sich mit "Sonderrechten" den Weg durch den oftmals dichten Verkehr bahnen. Dabei kann es passieren, dass Einsatzfahrzeuge selbst in Verkehrsunfälle verwickelt werden, mit Sach- oder gar Personenschäden als Folge. Stress, Unachtsamkeit oder Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, aber auch Fehlverhalten von anderen Verkehrsteilnehmern sind nur einige Faktoren, die dazu beitragen können, dass solche Unfälle auf Einsatzfahrten passieren. Rund 70 Führungskräfte aus den baden-württembergischen Feuerwehren informierten sich bei dem Seminar über Möglichkeiten der Unfallprävention und Sicherheitsaspekte in der Ausbildung und Fahrzeugbeschaffung.

    „Wenn’s kracht, ist es zu spät – Einsatzfahrten beinhalten ein großes Risiko. Der Fahrer oder die Fahrerin trägt eine immense Verantwortung für die Sicherheit bei der Einsatzfahrt. Ihn zu sensibilisieren, regelmäßig aus- und fortzubilden sind die zentralen Herausforderungen, um die sich die Feuerwehr bzw. die Gemeinden kümmern müssen“, betonte Frank Obergöker von der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW).

    Worauf es bei sicheren Einsatzfahrten ankommt, erläuterte Roland Neininger, stellvertretender Stadtbrandmeister der Feuerwehr Freiburg und im Hauptberuf Polizeikommissar. Er machte deutlich, dass dabei auch die Gewährleistung der eigenen Sicherheit besonders wichtig sei. „Es gilt: Sicherheit vor Schnelligkeit, ankommen nicht umkommen“, so Neininger.

    „Die beste Sicherheitseinrichtung nutzt nichts, wenn sie nicht verwendet wird. Das gilt besonders für Sicherheitsgurte, die nach wie vor in Feuerwehrfahrzeugen viel zu oft nicht angelegt werden“, betonte LFS-Ausbilder Daniel Ruopp.

    Fahrschulinhaber Jörg Hartmann erläuterte in seinem Vortrag die Möglichkeiten von Fahrschulen für die Fahrsicherheit. „Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, aber man kann viel dafür tun. Übung und regelmäßiges Training sind dabei wichtige Bausteine“, so Hartmann.

    Nach Ende des Seminars erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit auf dem Gelände Landesfeuerwehrschule ein Simulationstraining mit einem LKW-Fahrsimulator der Firma Hartmann zu absolvieren.

    Umfassende Informationen zu kommenden Veranstaltungen, Seminaren und Ansprechpartnern der Landesfeuerwehrschule und der Akademie für Gefahrenabwehr sind zu finden unter:
    AKADEMIE / Fortbildungen und Veranstaltungen

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