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Aktuelle Meldungen
  • 25.06.2018 - Akademie für Gefahrenabwehr
    Zweites Seminar „Soziale Medien in der Feuerwehr “

    Seminar Akademie für Gefahrenabwehr
    Namen der Referenten (v.l.n.r.): Dr. Ruben Engel, Rechtsanwalt Kanzlei Höcker, Jan Ole Unger, Pressesprecher Feuerwehr Hamburg, Stefan Keilbach, Pressesprecher Polizeipräsidium Stuttgart, Michael Willms, Leiter Referat Krisenmanagement IM, Lennard Remesch, Polizeipräsidium Stuttgart, Karl-Heinz Dumbeck, Stadtbrandmeister Bad Saulgau und David Peter, Berater Ewald & Rössing GmbH & Co. KG


    ​​Nach der positiven Resonanz und großen Nachfrage bei der ersten Auflage, hat die Akademie für Gefahrenabwehr an der Landesfeuerwehrschule (LFS) Baden-Württemberg das Thema „Soziale Medien in der Feuerwehr – Chancen und Risiken für die Öffentlichkeitsarbeit“ erneut in einem Seminar aufgegriffen.

    Vor rund 90 Fach- und Führungskräften der Feuerwehren aus ganz Baden-Württemberg erläuterte Jan Ole Unger, Pressesprecher der Feuerwehr Hamburg, die Bedeutung von sozialen Medien für die Feuerwehrarbeit: „Soziale Medien sind bereits heute wichtige Kanäle für die Krisenkommunikation großer Feuerwehren. In Zukunft werden sie noch mehr an Bedeutung gewinnen, da die Erwartungen der Bevölkerung an diese Kommunikation stetig zunehmen. Die Feuerwehren müssen sich diesen Erwartungen stellen und strukturell und personell darauf vorbereiten“. Das betonte auch Karl-Heinz Dumbeck, Stadtbrandmeister von Bad Saulgau, der in seinem Vortrag auf eigene Erfahrungen mit sozialen Medien im Feuerwehreinsatz einging.

    Kommunikationsexperte David Peter von der Mainzer PR-Agentur Ewald & Rössing und Rechtsanwalt Dr. Ruben Engel informierten über zentrale Grundlagen zum Medien- und Urheberrecht und machten deutlich, dass bei der Bewältigung von Krisen und Katastrophen das Internet und soziale Medien sowohl Chancen als auch Risiken bieten. „Klar ist: der Umgang mit diesen 'neuen' Medien muss heute zum Standard-Repertoire eines jedes Kommunikators gehören. Auch deshalb sollte der Einsatz regelmäßig geübt werden, zum Beispiel im Rahmen einer Krisensimulation“, so die beiden Experten.

    Dies bekräftigte auch Michael Willms, Leiter des Referats Krisenmanagement im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, der in seinem Vortrag auf die Bedeutung der Krisenkommunikation als Teil des Krisenmanagements einging.

    Einen spannenden Einblick in die Nutzungsmöglichkeiten von sozialen Medien für die Polizeiarbeit gaben Stefan Keilbach und Lennard Remesch vom Polizeipräsidium Stuttgart. Beide betonten, dass soziale Medien und Netzwerke, wie etwa Facebook, für viele die einzigen Quellen des Austauschs und der Information darstellen und es angesichts der Flut täglicher Meldungen immer schwieriger wird, in kürzester Zeit relevante Beiträge zu erkennen. Um sich Gehör zu verschaffen, ist es daher unerlässlich, die klassische Pressestelle mit der Social-Media-Arbeit zu verzahnen“, unterstrichen die beiden Vertreter der Stuttgarter Polizei.

    Aufgrund der nach wie vor großen Nachfrage ist geplant, Ende ein weiteres Seminar zu dem Thema anzubieten.

    Umfassende Informationen zu kommenden Veranstaltungen, Seminaren und Ansprechpartnern der Landesfeuerwehrschule und der Akademie für Gefahrenabwehr sind zu finden unter:
    AKADEMIE / Fortbildungen und Veranstaltungen

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