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  • 25.04.2018 - Akademie für Gefahrenabwehr
    Seminar „Krisenbewältigung in kleineren Gemeinden“ an der Akademie für Gefahrenabwehr

    Seminar Akademie für Gefahrenabwehr
    Nina Grözinger (Akademie für Gefahrenabwehr), Klaus Merz (Feuerwehrkommandant Bad Buchau), Sven Weigt (Bürgermeister Gemeinde Karlsdorf-Neuthard), Klaus Schmidt (LFS), Michael Willms (IM), Frank Harsch (Bürgermeister Gemeinde Braunsbach), Thomas Fink (Akademie für Gefahrenabwehr)(v.l.n.r.)


    ​Ob schwere Unwetterlagen, Stromausfälle, Pandemien oder Anschläge. Die Liste möglicher Krisenszenarien für Städte und Kommunen ist lang, umso wichtiger sind gute Vorbereitung und ein schnelles und effektives kommunales Krisenmanagement. Die Akademie für Gefahrenabwehr hat das Thema „Krisenbewältigung in kleineren Gemeinden“ nun in einem Seminar aufgegriffen und die Kreisbrandmeister sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister kreisangehöriger Gemeinden an die Landesfeuerwehrschule eingeladen.

    Die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich über die Aufgaben der Ortspolizeibehörden bei schweren Schadensereignissen und die Möglichkeiten einer effektiven Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen und Behörden vor Ort.

    Was es für eine kleine Gemeinde bedeutet, eine schwere Unwetterlage zu bewältigen und welche sofortigen Maßnahmen und langfristigen Schritte dabei erforderlich sind, erläuterte Frank Harsch, Bürgermeister der Gemeinde Braunsbach. Der Ort war im Jahr 2016 von massiven Überschwemmungen heimgesucht worden. „Eine schnell initiierte, mit Kompetenz und Stärke ausgestattete technische Einsatzleitung ist der Erfolgsfaktor für eine Krisenbewältigung“, so Harsch.

    Klaus Merz, Feuerwehrkommandant der Stadt Bad Buchau, und Sven Weigt, Bürgermeister der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard, betonten in ihren Vorträgen, wie wichtig dabei auch eine gute Abstimmung zwischen der kommunalen Feuerwehr und der Verwaltung sei. „Es ist nicht alles planbar, deshalb kommt es im Ernstfall auf das gute Zusammenspiel der Akteure an“, so Weigt. Klaus Merz machte gleichzeitig deutlich, dass die Feuerwehr kein „Wunderwerkzeug“ für alle Schadensfälle sei.

    Welche Möglichkeiten kleinere Gemeinden haben, sich im Vorfeld auf eine Krisenlage vorzubereiten, erläuterte Klaus Schmidt, Ausbilder an der Landesfeuerwehrschule. „Auch kleine Gemeinden können sich für eine effektive Krisenarbeit organisieren“, betonte Schmidt. Er verwies dabei auch auf die Empfehlungen des Innenministeriums zur Umsetzung der VwV Stabsarbeit in der Gefahrenabwehr und zur Krisenbewältigung in kleineren Gemeinden.

    Dass eine gute Vorbereitung auch ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Krisenkommunikation ist, bekräftigte Michael Willms, Leiter des Referats Krisenmanagement im Ministerium für Inneres, Digitalisierung. „Eine zielgerichtete Krisenkommunikation ist integraler Bestandteil eines guten Krisenmanagements. Sie sorgt für Transparenz und schafft Vertrauen in unser Handeln“, so Willms.

    Auf Grund der Nachfrage plant die Akademie für Gefahrenabwehr die Veranstaltung erneut anzubieten. Der Termin steht noch nicht fest, wird aber auf der Homepage der Landesfeuerwehrschule bekanntgegeben.

    Umfassende Informationen zu kommenden Veranstaltungen, Seminaren und Ansprechpartnern der Landesfeuerwehrschule und der Akademie für Gefahrenabwehr sind zu finden unter:
    AKADEMIE / Fortbildungen und Veranstaltungen

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