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Aktuelle Meldungen
  • 24.11.2017 - Akademie für Gefahrenabwehr
    Erstes Seminar „Soziale Medien in der Feuerwehr “ an der Akademie für Gefahrenabwehr


    Akademie Social Media
    Der Leiter der Akademie für Gefahrenabwehr an der LFS begrüßt die TeilnehmerInnen am Seminar „Soziale Medien in der Feuerwehr“.

    Die Akademie für Gefahrenabwehr an der Landesfeuerwehrschule (LFS) Baden-Württemberg hat jetzt das aktuelle Thema „Soziale Medien in der Feuerwehr – Chancen und Risiken für die Öffentlichkeitsarbeit“ in einem Seminar aufgegriffen.

    Vor rund 90 Fach- und Führungskräften der Feuerwehren aus ganz Baden-Württemberg erläuterte Jan Ole Unger, Pressesprecher der Feuerwehr Hamburg, die Bedeutung von sozialen Medien für die Feuerwehrarbeit: „Soziale Medien sind bereits heute wichtige Kanäle für die Krisenkommunikation großer Feuerwehren. In Zukunft werden sie noch mehr an Bedeutung gewinnen, da die Erwartungen der Bevölkerung an diese Kommunikation stetig zunehmen. Die Feuerwehren müssen sich diesen Erwartungen stellen und strukturell und personell darauf vorbereiten“.

    Kommunikationsexperte David Peter von der Mainzer PR-Agentur Ewald & Rössing und Rechtsanwalt Dr. Ruben Engel informierten über zentrale Grundlagen zum Medien- und Urheberrecht und machten deutlich, dass bei der Bewältigung von Krisen und Katastrophen das Internet und soziale Medien sowohl Chancen als auch Risiken böten. „Klar ist: der Umgang mit diesen 'neuen' Medien muss heute zum Standard-Repertoire eines jedes Kommunikators gehören. Auch deshalb sollte der Einsatz regelmäßig geübt werden, zum Beispiel im Rahmen einer Krisensimulation“, so die beiden Experten.

    Dies bekräftigte auch Prof. Herrmann Schröder, Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, der in seinem Vortrag auf die Bedeutung der Krisenkommunikation als Teil des Krisenmanagements einging. „Klare Strukturen und vorbereitete Strategien in der Krisenkommunikation sind Schlüsselfaktoren für ein erfolgreiches Krisenmanagement“, so Schröder.

    Einen spannenden Einblick in die Nutzungsmöglichkeiten von sozialen Medien für die Polizeiarbeit gab Stefan Keilbach, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Stuttgart. Er betonte, dass soziale Medien und Netzwerke, wie etwa Facebook, für viele die einzigen Quellen des Austauschs und der Information darstellten und es angesichts der Flut täglicher Meldungen immer schwieriger werde, in kürzester Zeit relevante Beiträge zu erkennen. Es sei daher unerlässlich, die klassische Pressestelle mit der Social-Media-Arbeit zu verzahnen, um sich selbst Gehör zu verschaffen.

    Aufgrund der großen Nachfrage wird die Akademie für Gefahrenabwehr das Seminar im Jahr 2018 erneut anbieten. Der Termin wird momentan abgestimmt und dann unter anderem auf der Homepage der Landesfeuerwehrschule und der Akademie für Gefahrenabwehr unter:
    www.lfs-bw.de / AKADEMIE / Fortbildungen und Veranstaltungen
    bekanntgegeben.

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