Landesfeuerwehrschule Baden Württemberg

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Sicherungsmaßnahmen bei Übungen und Einsätzen in absturzgefährdeten Bereichen 

Bei Übungen und Einsätzen in absturzgefährdeten Bereichen müssen immer zwei unabhängig voneinander existierende Sicherungen gegen Absturz vorhanden sein.

Die erste Sicherung ist hierbei immer der Weg, den die Einsatzkraft zum Ziel begeht (beispielsweise der Mauervorsprung, der steile Abhang, der Kranausleger). Die zweite Sicherung übernimmt in diesen Situationen die Sicherung mittels Kernmantel-Dynamikseil, Auffanggurt und Zwischensicherungen (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz). Auf die richtige Position der Zwischensicherungen wird in diesem Zusammenhang besonders hingewiesen!

Aus diesem Grund braucht bei Übungen, bei denen mittels Kernmantel-Dynamikseilen, Auffanggurten und Zwischensicherungen das Vorgehen in einem absturzgefährdeten Bereich geübt wird, keine zusätzliche Sicherung mittels Leine angelegt werden, wenn der Ausbildungsstand des Übenden berücksichtigt wird und wenn zur Sicherung beziehungsweise als Übungsleiterinnen oder Übungsleiter erfahrene und zuverlässige Feuerwehrangehörige eingesetzt werden.

03.08.2004 
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